Katzen

24 09 2011


[Photo von Dan Perry (cc by)]

Wer nach dieser Überschrift bereits das Schlimmste befürchtet, der befürchtet richtig. Ganz ähnlich wie im Beitrag über putzige Eichhörnchen geht es hier ans Eingemachte. Zarte Gemüter sollten am besten schnell woanders hinklicken und sich mit harmloseren Dingen beschäftigen. Inhalte mit Katzen gibt es im Internet schließlich unzählige unzählige unzählige.
Wir leben leider in einer Welt, in der Johann Lafer im Nachmittagsprogramm keine Katzenbolognese zaubert. Nicht einmal „Crazy“ Rainer Sass vom NDR hat das bisher fertig gebracht. Dabei sehe ich nach wie vor keinen großen Unterschied zwischen Katze und Kuh – zumindest was die Verzehrbarkeit angeht. Da uns die Fernsehköche also nicht vormachen wie man Katze zubereitet, müssen wir uns mit Rezepten aus dem Internet helfen. Wie wäre es mit diesem hier:

„Cover and soak cat roast in salt water for 24 hours. Drain water and then cover and soak in beer for 6 hours. Drain and place in crock pot with your cans of soup. Add a clove of garlic, and a cube of beef bouillon. If you start to slow cook your cat in the morning with your George Foreman Cooker (or it’s ilk), you’ll have finely cooked feline in time for supper.
If a slow cooker is not available, a cat can be baked at 350 degrees for 2-3 hours in a conventional oven and still come out pretty good. Beer Roasted Cat is fantastic served with mashed potatoes, collard greens, and fresh, homemade egg rolls. When planning a full meal just remember- cat is a course best served hot!“

Wer nicht irgendwo in Asien wohnt, wo man Katze hier und da auch auf dem Wochenmarkt kriegt, wird sich die Frage stellen, wie man eine Katze eigentlich schlachtet. Ich weiß, ich weiß, die erfahrenen Schlachter unter euch ziehen jetzt die Augenbrauen hoch. Aber nicht jeder weiß, wie man eine Katze schlachtet. Daher eine kurze Anleitung für alle Unwissenden:

„Get a large cutting board and lay out your cat. Lop off the head, the tail and the feet with a sharp butcher’s knife. These parts of the cat contain little usable meat, so toss them aside.
Next, make a longitudinal incision on the cat’s abdomen. Reach your hand (wear gloves!) into the body cavity, and remove all of the internal organs. Discard them- especially the liver. It may look tasty, but the liver of a felis domesticus is frequently too toxic for human consumption.“

Weiter geht es mit dem Häuten:

„Use a sharp knife to trim off the skin, and pull it back, snipping away at the muscle tissue. Gourmands like to skin their cats differently. They hate shun using a skining knife, calling it crude. They reccomend you grab the loose skin around the head stump, and using a pair of pliers, peel it back off the carcass like a banana, rolling it off the body. The final step before cooking is to wash the meat of stray gristle and hairs. Nobody likes cat hair in their food.“

Ich hoffe euer Tag ist nun bereichert. Ich bedanke mich bei PWEETA – People Who Enjoy Eating Tasty Animals. Von denen stammt das Rezept, das ich in diesem Beitrag zitiert habe. Weiterer Dank geht an Adrian für den Hinweis.

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