Designer Fleischmatsche

31 08 2013

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Konsumkritik gehört zu den liebsten Kindern der Kunst. Natürlich hat der gemeine Künstler nichts dagegen, wenn ihm eines seiner Werke abgekauft wird. Nein, er echauffiert sich eher darüber, dass der im wahrsten Wortsinn gemeine Konsument zu viel Geld für Dinge ausgibt, die er eigentlich gar nicht benötigt – also Dinge, die mit Kunst nichts zu tun haben. Doof ist er nämlich auch, der Konsument. Und wie kritisiert man ihn nun am besten? Man stopft Fleisch in Schuhe und Taschen!

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Hinter diesen Werken steckt Andrea Hasler. Richtiges Fleisch hat sie für ihre Skulpturen allerdings nicht verwendet. Ansonsten hätte es in der Gusford Gallery in L.A. wohl auch schnell zu müffeln angefangen und das wäre dann doch etwas zu viel Konsumkritik gewesen.

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Das letzte Wort haben heute die Kuratroren: „Hasler’s works engage with the psychological aspects of consumerism, blurring the lines between what you are and what you must have.“

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