Designer Fleischmatsche

31 08 2013

designfleischa

Konsumkritik gehört zu den liebsten Kindern der Kunst. Natürlich hat der gemeine Künstler nichts dagegen, wenn ihm eines seiner Werke abgekauft wird. Nein, er echauffiert sich eher darüber, dass der im wahrsten Wortsinn gemeine Konsument zu viel Geld für Dinge ausgibt, die er eigentlich gar nicht benötigt – also Dinge, die mit Kunst nichts zu tun haben. Doof ist er nämlich auch, der Konsument. Und wie kritisiert man ihn nun am besten? Man stopft Fleisch in Schuhe und Taschen!

designfleischb

designfleischc

Hinter diesen Werken steckt Andrea Hasler. Richtiges Fleisch hat sie für ihre Skulpturen allerdings nicht verwendet. Ansonsten hätte es in der Gusford Gallery in L.A. wohl auch schnell zu müffeln angefangen und das wäre dann doch etwas zu viel Konsumkritik gewesen.

designfleischd

designfleische

Das letzte Wort haben heute die Kuratroren: „Hasler’s works engage with the psychological aspects of consumerism, blurring the lines between what you are and what you must have.“

via

Advertisements




Gegenstände des täglichen Gebrauchs

19 12 2012

Das hätten sich die Schöpfer des Kettensägenmassakers nicht besser ausdenken können: Gebrauchsgegenstände aus Haut und Fleisch. Leatherface würde sie alle haben wollen.

01fleshchair

Natürlich ist dieser Stuhl nicht aus echtem Fleisch – obwohl man sich da nicht so sicher sein sollte. Wenn ich als Verfasser dieses Blogs etwas gelernt habe, dann ist es die Regel, dass den Leuten so ziemlich alles zuzutrauen ist. Der verantwortliche Künstler Cao Hui beschränkt sich auf Fakes. Man muss sich keine ernsthaften Sorgen machen.

02fleshjacket

03fleshjacket

04fleshjacket

Überziehen kann man diese Fleischjacke ohnehin nicht sonderlich gut. Es handelt sich um eine Skulptur. Gleiches gilt für diese Handtasche.

05fleshbag

Ich würde es mir trotzdem zweimal überlegen Muttern so etwas unter den Weihnachtsbaum zu legen. Ist wahrscheinlich auch zu teuer.

via